Service- und Therapiehunde in Senioreneinrichtungen – Pflegeheimen

Der positive Einfluss von Tieren, Hunden im Besonderen, ist wissenschaftlich nachgewiesen und hat mittlerweile im Umgang mit kranken, behinderten, verhaltensauffälligen Menschen einen besonderen Stellenwert. Ob als Blindenführhund, Anfallswarnhund, Assistenshund, Therapiehund oder in der Arbeit der Ressourcenerhaltung und Förderung mit dementen Menschen. Er ist überall dort in vielen Ländern erfolgreich im Dienst des Menschen.

Der Einsatz von Service- und Therapiehunden in Alten- und Pflegeheimen stellt eine nicht unerhebliche Erleichterung für das Pflegepersonal dar. Die Aufgabe der Hunde ist es, auf Notfälle bei Heimbewohnern aufmerksam zu machen, Hilfe zu holen und die allgemeine Lebensqualität der Heimbewohner zu verbessern.
Die Servicehunde besitzen die Fähigkeit, Notfälle (Stürzen, Ersticken, Atemnot u.ä.) zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen. Die scharfen und gut entwickelten Sinne der Hunde ermöglichen ihnen, diese Zustände sofort, z.T. im Vorfeld, zu erkennen, auch aus der Ferne und mit höherer Sicherheit, als es Menschen können. Die Eingliederung eines Servicehundes in eine Einrichtung ermöglicht es der Belegschaft, solche Notfälle sofort zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Hilfeleistung der Hunde macht sich besonders nachts bemerkbar, wenn das Personal geringer besetzt ist.

Die Ausbildung des Hundes beinhaltet das Erkennen von Notfällen und das Zuhilfeholen der Belegschaft durch Bellen, die Betätigung eines in der Abteilung installierten Notrufknopfs oder eines anderen Signals.

Der Hund wird sowohl zum Service als auch zur Therapie ausgebildet, das heißt:

  • Erhöhung der Motivation der Bewohner, sich körperlich zu betätigen, d.h. Aufrechterhaltung bestimmter Bewegungsabläufe und Bewegungsfreiheiten und der Orientierung in der Umwelt
  • Erhöhung der Interaktion mit dem Hund und den Mitmenschen
  • Verbesserung der verbalen Kommunikation
  • Aufrechterhaltung kognitiver Fähigkeiten
  • Verbesserung der Atmosphäre in der Abteilung
  • uvm

 

Im Rahmen eines Projekts schulen wir das Pflegepersonal sowie Therapeuten, den Hund während der üblichen Aktivitäten, z.B. der Physiotherapie, der Ergotherapie, Musiktherapie usw., gezielt einzusetzen.

Zusammenfassend:
Die Integration eines Servicehundes in ein Altenheim leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und zur Lebensqualität der Heimbewohner, sowie zu einer positiven Teamatmosphäre.