Servicehunde auch Assistenzhunde genannt


Unter dem Namen Servicehund fasst man vor einigen Jahren noch alle Arten von Assistenzhunde, früher auch Behindertenbegleithunde genannt, zusammen.

Der Begriff Servicehund (Service Dog) stammt aus den USA und umfasst dort alle Hunde die im Dienste behinderter Menschen stehen. Hierzu gehören z.B.  der Blindenhund, Epilepsiehund, Diabetikerwarnhund, LPF Hunde um nur einige zu nennen.

In Großbritannien hingegen, dürfen nur diese Hunde ausschließlich Assistenzhunde genannt werden. Allen anderen Arbeitshunde z.B. Rettungshunde, Polizeihunde werden unter dem Begriff Servicehund zusammen gefasst.

 

Mittlerweile wird weltweit der Begriff Assistenzhund am häufigsten verwendet.

 

Warum CSTDoG?

 

Da Frau Lachmann ihre Ausbildung 2002 in Israel absolvierte, entstand der Name CSTDoG  - Centre  for Service- and Therapy Dogs Germany in Anlehnung an das CSTDI Center for Service- and Therapy Dogs Israel und CSTDA Center for Service- and Therapy Dogs Australien.

Seit dieser Zeit hat sich in Deutschland rund um das Thema Service- und Therapiehunde sehr viel verändert, so auch die Begrifflichkeit.

Um mit der Zeit zu gehen,  verwenden wir nun ebenfalls den Begriff Assistenzhunde.

 


Warum Assistenzhunde?


Assistenzhunde besitzen die Fähigkeit, Notfälle (wie Fallen, Ersticken, Atemnot u.ä.) zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen. Die scharfen und gut entwickelten Sinne der Hunde ermöglichen ihnen, diese Zustände sofort zu erkennen, auch aus der Ferne und mit höherer Sicherheit, als es Menschen können. Die Eingliederung eines Servicehundes ermöglicht es der Familie, solche Notfälle sofort zu erkennen und darauf zu reagieren! Die Hilfeleistung des Hundes macht sich besonders nachts bemerkbar.

Die Ausbildung des Hundes beinhaltet das Erkennen von Notfällen und das Zuhilferufen durch Bellen, die Betätigung eines im Haus installierten Notrufknopfs oder eines anderen Signals.

 

Der Hund wird sowohl zum Assistenz als auch zur Therapie ausgebildet, das heißt:

  • Erhöhung der Motivation des Behinderten, sich körperlich zu betätigen(d.h. Aufrechterhalten bestimmter Bewegungsabläufe und Bewegungsfreiheitenund der Orientierung in der Umwelt)
  • Erhöhung der Interaktion mit dem Hund und den Mitmenschen
  • Verbesserung der verbalen Kommunikation
  • Aufrechterhaltung kognitiver Fähigkeiten
  • Verbesserung des Gemütszustands, des Selbstwertgefühls usw.
  • Verbesserung der Atmosphäre in der Familie

Im Rahmen des Projekts unterrichten wir die Familie/Betreuer und bilden sie im Umgang mit den Aufgaben des Hundes entsprechend aus.

Weiter gewähren wir während der gesamten Zeit der Beschäftigung des Hundes entsprechende professionelle Begleitung.

Zusammenfassend:

Die Integration eines Assistenzhundes in die Familie oder Altenheim, leistet einen wesentlichen Beitrag sowohl zur Sicherheit des Behinderten/der Einwohner von Heimen als auch zur Förderung der Lebensqualität in der Familie/ im Heim.