Chorea Huntington

Chorea Huntington (kurz HS= engl. Huntington’s disease) ist eine bis heute unheilbare Erbkrankheit des Gehirns. Der Erkrankte leidet an der fortscheitenden Zerstörung eines Bereichs des Gehirns, der für Muskelsteuerung und grundlegende mentale Funktionen wichtig ist. Die Gehirnzellen werden in diesem Bereich (Striatum) durch ein fehlerhaftes Eiweiß zerstört, das infolge eines Defekts des sog. Huntington-Gens gebildet wird. Die äußeren Krankheitserscheinungen umfassen Störungen des Gefühlslebends, der Muskelsteuerung einschließlich der Mimik (es kann dadurch der Eindruck entstehen das die Erkrankung viel weiter fortgeschritten ist, als es tatsächlich der Fall ist) sowie der Hirnfunktion insgesamt (im Endstadium Demenz).

 

Es handelt sich bei Chorea Huntington um eine autosomal-dominant vererbte, neuro-degenerative Erkrankung. Die ersten Krankheitssymptome treten  überwiegend um das 40. Lebensjahr  auf, zu führt zu  Bewegungsstörungen und psychische Symptomen, hierbei sind Männer und Frauen gleich häufig betroffen. Sie nimmt immer einen schweren Verlauf und führt im Durchschnitt 15 Jahr nach den ersten Symptomen zum Tod. Alle Merkmalsträger, mit wenigen Ausnahmen, erkranken früher oder später. Chorea Huntington ist eine der häufigsten erblich bedingten Hirnstörungen mit einer Inzidenz (Anzahl der Neuerkrankungen pro Jahr pro 100.000 Einwohner) 5:100.000. Diese Zahl schwankt von Land zu Land erheblich, liegt sie z.B.in Japan bei 1:100.000. Das verursachende Allel lässt sich seit 1993 auf dem kurzen Arm des vierten Chromosoms nachweisen, auch beim Ungeborenen Kind durch Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) oder Chorionzottenbiopsie.

Felìx Protector del Rebaño

Hermann mit seinem Felìx Protector del Rebaño
Hermann mit seinem Felìx Protector del Rebaño

Felíx ist ein Hütehund der Rasse Schapendoes und noch in der Ausbildudung zum Servicehund. Er belgeitet seinen Besitzer überall hin, motiviert und hilft Ihm seinen Alltag besser zu bestreiten.