Der Therapiehund

Die Begrifflichkeiten, ein kurze Aufklärung

Nie war der Begriff Therapiehund so populär wie heute, nur was genau ist ein Therapiehund? Fragt man genauer nach, kann die Antwort sehr verwirrend sein. Oft wird der Therapiehund verwechselt mit dem Besuchshund, ebenfalls die an ihn gestellten Aufgaben.

Geht es beim Besuchshund vielmehr um einfache Dinge wie z.B. Kontaktaufnahme, das Bringen von Gegenständen, Streicheln und Füttern, ist die Aufgabe des Therapiehundes um ein vielfaches umfangreicher.

 

Der solide ausgebildete Therapiehund dient dem Therapeuten beim Umsetzen therapeutischer Ziele. Der Patient ist deutlich motivierter die ihm genannten Aufgaben zu erfüllen wenn der Hund dazu auffordert und erfüllt oft sogar mehr als das gewünschte Ziel.

Die Ausbildung eines Therapiehundes ist wesentlich umfangreicher als die eines Besuchshundes. Er ist kein automatisierter Befehlsempfänger, er ist so geschult das durch seine unbefangene Art oft Blockaden löst, wo der Therapeut an Grenzen stößt.

Die Ausbildung des Therapiehundes dauert recht lange. Wir garantieren durch unser Ausbildungsprogramm einen lange und solide arbeitenden Hund.

 

 

Der Therapiehund

Der Therapiehund ist ein speziell ausgebildeter Hund der dem Therapeuten als Co-Therapeut dient.

Wir bilden den Hund speziell auf die erforderten Bedürfnisse des jeweiligen Therapeuten oder der Einrichtung aus. Die Ausbildung dauert je nach Modell und Zielsetzung ca. 2 Jahre. Die Kosten ergeben sich aus der Zielsetzung.

 

Dazu gehört u.a.:

  • Auswahl der Rasse und des Züchters
  • Testen der Welpen auf Eignung
  • Basisausbildung des Welpen durch CSTDoG-Trainer
  • Spezialisierung des Hundes in der Einrichtung durch CSTDoG-Trainer       
  • Schulung des Therapeuten/Teams in der Praxis/Einrichtung
  • Erstellung von Therapieplänen

 

Es gibt 2 Modelle

Modell 1:

Der Therapeut/Einrichtung/Klient übernimmt selber die Basisausbildung des Welpen unter unserer Leitung. Das setzt voraus, das eine Bezugsperson die nötige Zeit neben dem Beruf für den Hund hat. Der Vorteil hier, die Kosten werden gesenkt. Der Nachteil, Fehler und Problem können leichter entstehen, die anschließend zu einem erhöhten Zeitaufwand führen können. Im schlimmsten Fall droht die Gefährdung des Projekts.

 

Modell 2:

Der Hund wird, unter unserer Leitung, von einer Patenfamilie erzogen. Alle relevanten Verhaltensweisen werden mehrmals wöchentlich durch den CTDoG-Trainer kontrolliert und trainiert. Der Hund ist bis zur Abgabe an den Therapeuten/Einrichtung (mit ca. 8-12 Monaten) solide aufgebaut. Die Kosten sind bedingt durch den Mehraufwand höher als in Modell 1.